Musikverein Rheinheim e.V.
Musikverein Rheinheim e.V.

Dämmerschoppen

Pfarrgarten Rheinheim

26.07.2019

Der Musikverein Rheinheim zeigt eine spürbare Freude an der Blasmusik

Die Kirche St. Michael in Rheinheim gab dem Kirchenkonzert einen prachtvollen Rahmen, zu dem der Musikverein Rheinheim unter Dirigent Ralf Hoffarth eingeladen hatte. Stühle mussten noch nachgerückt werden: Noch nie waren so viele Besucher zu dem Konzert gekommen. Es war das erste Kirchenkonzert des Dirigenten.

 

 

Küssaberg – Es war ein mächtiges Tor, das der Musikverein Rheinheim mit seinem Kirchenkonzert unter Leitung von Dirigent Ralf Hoffarth aufstieß. Damit ist nicht nur "The great Gate of Kiev", das gewaltige Stadttor, im ersten Musikstück gemeint. In schönster Klangfülle stieß das Orchester das Tor gleich in die weite Welt der Blasmusik auf mit Titeln wie "Jesus Christ Superstar" oder dem eingängigen "I will follow him", bekannt aus dem Film "Sister Act", mit den tragenden Trompetenstimmen von Gabi Hass und Urban Velten.

Bei der Auswahl der Musikstücke blieb sich der Verein des Veranstaltungsortes bewusst und bezog erstmals auch die Königin der Instrumente, die Orgel – gespielt von Vroni Maier – in das Kirchenkonzert mit ein. Stehend applaudierten die Besucher. Sie feierten den Musikverein für die Interpretationsfreude in bester Klangqualität. "Das war nicht 100 Prozent, das war 150 Prozent", lobte Hausherr Pfarrer Marcus Maria Gut die musikalische Leistung und die Auswahl der Stücke in seiner Kirche St. Michael.

 

Unter Ralf Hoffarth war ein Orchester zu erleben, das sich begeistert der Blasmusik hingibt und diese Freude auf die Zuhörer überspringen lässt. "Bohemian Rapsody" von Queen und "Glory" erklangen. Soli begeisterten wie das Hornsolo im Musikstück "Air Poétique" von Thomas Sutter. Das Solo auf dem Euphonium setzte Matthias Leute bei "You raise me up" brillant um. Der Solist ist ein Beispiel dafür, wie ehemalige Orchestermitglieder selbst nach einer Auszeit von mehr als 30 Jahren gern in die Gemeinschaft zurückkehren. Es sei, wie unter den Rückkehrern zu hören ist, Ralf Hoffarth zuzuschreiben und seiner Art, wie er als Dirigent auf das Orchester eingehe und die Leidenschaft für die Blasmusik neu entfache.

Auch vier Gastmusiker bereicherten das Kirchenkonzert. Robin Leute beispielsweise ließ Carlos Santanas "Europa" mit seinem Gitarrensolo vibrieren. Noch nie saßen so viele Orchestermitglieder im Chorraum wie bei diesem Kirchenkonzert. Und noch nie mussten auch so viele Stühle für die Zuhörer nachgerückt werden. Christine Küpfer, die charmant durch das Konzert führte, freute sich über diesen Abend der Premieren. Selbst Gesang fehlte nicht. Sabrina Blatter lieh ihre Stimme bei dem Musikstück "Son of a Preacher Man" und schloss mit den Orchestermitgliedern im Glanz von Kerzenlichtern "Amazing Grace" als Zugabe an. Nach "Highland Cathedral" war trotz des anhaltenden Beifalls dann aber wirklich Schluss. Aber außerhalb der Kirche standen die Konzertbesucher bei Glühwein noch gern mit den Orchestermitgliedern zusammen.

 

Frühjahrskonzert 2016

Frühjahrskonzert 2016

Der Musikverein Rheinheim hat sich bei seinem Frühlingskonzert unter der Leitung des neuen Dirigenten Ralf Hoffarth neu erfunden. Die Musiker zeigten dabei viele Neuerungen, aber vor allem die Schönheit der Blasmusik.

1. Auftritt 2016 - Ralf Hoffarth

Nicht nur für seine Rede bekam Guido Wolf viel Beifall, sondern auch für seine musikalischen Qualitäten als Dirigent des Badnerlieds. Gespielt wurde es vom Musikverein Rheinheim. Der Spitzenkandidat der CDU Baden-Württemberg für die Landtagswahl und Vertreter des Nachbarwahlkreises Tuttlingen-Donaueschingen im Landtag, war am gestrigen Vormittag beim politischen Frühschoppen im Inselpavillon des Küssaberger Gemeindezentrum Gastredner.

Rund 150 Gäste, darunter viel Parteiprominenz, waren der Einladung von Felix Schreiner (Vorsitzender CDU-Kreisverband Waldshut, Landtagsabgeordneter und hiesiger Erstkandidat für die Landtagswahl) gefolgt. Felix Schreiner hob in seiner Begrüßung die Verbundenheit Guido Wolfs mit der Region hervor: „20 Mal war er schon bei Veranstaltungen am Hochrhein.“ Die Gäste erlebten einen geselligen Vormittag, bei dem nicht nur Politisches, sondern auch hausgemachte Schüblinge und viel Musik, dargeboten vom Musikverein Rheinheim, serviert wurden.

Mit Blick auf die kommende Wahl wurde eine Vielzahl aktueller politischer Themen angesprochen. Felix Schreiner forderte ein zügiges Weiterbauen der A 98 und verstärkte Investitionen in ein schnelles Internet, damit die Schere zwischen ländlichem Raum und Ballungszentren zukünftig nicht noch weiter auseinander klafft. Beide Punkte stehen auch auf der Agenda von Guido Wolf, der im Falle einer Wahl zum Ministerpräsidenten auch gegen den hiesigen Fluglärm kämpfen will: „Wir wollen nicht jede Belastung ablehnen, aber den systematischen Export von Fluglärm nach Südbaden wollen wir uns nicht bieten lassen.“Wolf plädierte in seiner Rede unter anderem für Entbürokratisierung, die Stärkung des klassischen Familienmodells, Investitionen in den sozialen Wohnungsbau und größere Unterstützung von Existenzgründern. Mit Blick auf die Flüchtlingskrise und Ängste vor einer Islamisierung forderte er dazu auf, unsere christlichen Wurzeln und Werte zu leben. Zum Abschluss seiner mit Humor angereicherten Rede gab er den Zuhörern bis zur Wahl den Auftrag, „sich als Leuchtturm zu begreifen und für den Wechsel zu blinken.“