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Schlachtfest Brenden
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Volkstrauertag
Mit knapp 1500 Einwohnern ist Rheinheim der zweitgrößte Ort der Gemeinde Küssaberg. Neben dem hier ansässigen Rathaus bietet
die direkt am Rhein gelegene Ortschaft seinen Anwohnern alles für den täglichen Bedarf. Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten und die zentrale Lage zu den anderen Ortschaften und
der Schweiz machen das Leben hier für viele sehr attraktiv. „Wir sind größer geworden,
doch die Bebauung entspricht noch dem Dorfcharakter“, resümiert Matthias Leute (60) die Entwicklung seines Heimatdorfes. Erstmals urkundlich erwähnt
wurde Rheinheim im Jahr 876. Jedoch weisen Fundstücke eines römischen Feldlagers auf eine noch ältere Historie hin. Bis heute sind einige als Kulturdenkmäler geltende Gebäude erhalten wie
beispielsweise das alte Rathaus, welches aus dem Jahr 1526 stammt. Heute ist hier unter anderem das Rheinheimer Museum zu finden. Die mehrmals im Jahr wechselnden Ausstellungen sind über die
Grenzen Küssabergs hinaus sehr beliebt. „Überall findet man Kleinigkeiten, die das Bild von Rheinheim prägen“, erklärt Matthias Leute das Liebenswerte an seiner
Heimat. Musikverein prägt Dorfleben Das Dorfleben selbst wird in Rheinheim seit Jahrzehnten zu einem wichtigen Teil vom 1890 gegründeten Musikverein geprägt. Nicht
nur musikalisch sind die Mitglieder gern gesehen. „Rheinheim ist der einzige Ortsteil mit einem Traditionsfest“, spricht Matthias Leute beispielsweise das in der
Nachkriegszeit entstandene Blumenfest an, welches heute vom Musikverein und dem Brückenchor organisiert wird. Schauplatz
der Veranstaltung ist der Festplatz direkt neben dem Mehrgenerationsplatz Bädle. Auch hier haben die Mitglieder bei der
Entstehung vor einigen Jahren tatkräftig mitgearbeitet und fördern das Areal bis heute. Gleichermaßen beliebt ist die vor gut drei Jahren komplett sanierte und modernisierte
Freizeitanlage am Gemeindezentrum. Allein die Event-Minigolfanlage lockt immer wieder viele Besucher nach Rheinheim.
Einige der Bahnen entstanden durch die hiesigen Kunstschmieden und stellen Besonderheiten der Gemeinde dar. Ein weiterer Besuchsmagnet ist der im letzten Jahr entstandene Barfußweg auf dem
Areal des Kies- und Betonwerks Tröndle. Für viele Anwohner gehört das Baden im Rhein zu einer der Besonderheiten des Ortes. Nicht wenige der „Ur-Rheinheimer“
haben hier schwimmen gelernt. „Wir hatten die tollsten Badebuchten“, erinnert sich Matthias Leute. Der Rheinheimer bedauert bis heute die in den 70er
Jahren durchgeführte Begradigung des Ufers. „Es wäre schön, wenn hier wieder mehr die ursprüngliche Natürlichkeit wäre“ resümiert Matthias Leute.
Nachgefragt, was sich seiner Meinung nach in seiner Heimat ändern sollte, muss er zwar länger überlegen, hat dann aber doch einen Vorschlag. „Der öffentliche Nahverkehr müsste verbessert
werden.“ Matthias Leute (60 Jahre) ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Er wohnt seit seiner Geburt in Rheinheim und kann sich nach eigener
Aussage keinen besseren
Ort vorstellen.
Matthias Leute arbeitet als Betriebsleiter im Kies- und Betonwerk Tröndle, welches ebenfalls in Rheinheim ansässig ist. Er ist Mitglied des Musikvereins Rheinheim und setzt sich in dieser Funktion auch für Belange außerhalb der Musik ein, wie beispielsweise die Sanierung der Festhütte.